Tee – hauswirtschaftl. Vortrag mit Anleitung zum praktischen Tun

Am Donnerstag, 26. Oktober, 14.30 Uhr, hatten wir Herrn Karl-Josef Jochim bei uns zu Gast, der uns viel Wissenswertes über das beliebteste Heißgetränk – den Tee – erzählte.

Begonnen wurde mit einer Kostprobe von Südkoreanischem Seogwan, einem grünen Tee, bei dem das Besondere ist, dass er nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden sollte, da er sonst bitter wird. Das Wasser sollte ca. 80 Grad heiß sein. Aber wie bekommt man ca. 80 Grad heißes Wasser hin? Wenn wir davon ausgehen, dass kochendes Wasser ca. 99,9 Grad heiß ist, erreichen wir bei 5 Min Abkühlung 90 Grad und bei 10 Min. Abkühlung ca. 80 Grad heißes Wasser. Alle anderen Teesorten können mit kochendem Wasser aufgebrüht werden.

Zwischen den einzelnen Kostproben verschiedener Teevarianten erzählte uns Karl-Josef Jochim über den Anbau der verschiedenen Teesorten, ihrer Herkunftsländer, der Verarbeitung und der Zubereitung.

Wichtig bei der Teezubereitung ist, den Tee nicht stundenlang ziehen lassen, sondern das 2-Kannen-System anzuwenden, d.h. In der einen Kanne den Tee aufgießen (kein Tee-Ei benutzen, da der Tee zu sehr zusammengepresst wird), die vorgeschriebene Zeit ziehen lassen und danach in eine zweite Kanne absieben und genießen.

Wie wir alle feststellen mussten, ist es schon eine kleine Wissenschaft für sich, eine gute Tasse Tee herzustellen und nicht einfach nur einen Teebeutel in heißes Wasser hängen.

Es war ein sehr interessanter, mit neuen Erkenntnissen gestärkter Nachmittag, der bestimmt die eine oder andere Anregung dazu gab, sich doch ab und zu eine gute Tasse Tee schmecken zu lassen.

HB


Baden-Württembergs Frauen – Was macht sie so erfolgreich?

„Wir Frauen haben viel erreicht, sind aber immer noch nicht gleichgestellt mit den Männern. Wir sind noch lang nicht da angekommen, wo wir hingehören.“

Mit diesem Satz begann Jutta Ortlepp, Bildungsreferentin beim LandFrauenverband am Donnerstag, 12. Oktober ihren Vortrag über „Baden-Württembergs Frauen – Was macht sie so erfolgreich?"

In einem Streifzug durchs “Ländle“ stellte sie uns neun erfolgreiche Frauen vor, u.a. Katharina von Württemberg, Begründerin der Sozialpolitik. Sie gründete die erste Hochschule für Mädchen. Sie hat für ihr Ziel gebrannt und sich mit aller Kraft eingesetzt. Monika Auweter-Kurtz, Raumfahrtprofessorin; Ida Kerkovius, Künstlerin; Berta Benz, Automobilpionierin; Clara Ritter, Schokoladenunternehmerin sowie Elly-Heuss-Knapp, Politikerin; Regina Halmich, Profiboxerin; Anni Lang, Mode-Schmuckdesignerin und Maren Kroymann, Kabarettistin und Schauspielerin. Über diese erfolgreichen Frauen, deren Leben und Wirken hat uns Jutta Ortlepp in einem lebendigen und kurzweiligen Vortrag berichtet, und wie sie trotz mancher Rückschläge und steinigen Wegen immer ihr Ziel im Auge hatten, dieses eisern verfolgten, bis es sie zum Erfolg brachten.

Ein Satz von Regina Halmich, die ihren Profiboxsport ja bekanntlich an den Nagel hing, „wäre ich ein Mann gewesen, hätte ich Millionen verdient“. Deshalb gab uns Jutta Ortlepp zum Schluss den Rat, sein gestecktes Ziel zu verfolgen und nicht aufzugeben und an seinen Erfolg zu glauben, denn irgendwann kommen wir dann dahin, wo wir hingehören.

HB


„Stressbewältigung“ der jungen LandFrauen

Am 05.10.2017 gab Sport- und Rückenschullehrerin Heide Pavlic Tipps und individuelle Hilfen, Stress besser zu bewältigen.

Sie erklärte, dass es wichtig sei, die eigene Form der Entspannung zu finden. Dies könne z.B. durch autogenes Training, ein Hobby oder eine bestimmte Entspannungstechnik gelingen. Im Einzelnen ging Sie auf das Muskelentspannungstraining nach Jacobsen ein. Von besonderer Bedeutung sei auch, sich immer mal wieder kleine Oasen im Alltag zu suchen und während des Tages zu entspannen.

UK


Kinderferienprogramm mit den LandFrauen „Pizza und Flachswickel“ am 06.09.2017

Am letzten Donnerstag fand unser diesjähriges Kinderferienprogramm bei der Bäckerei Kolb statt.

Nach Aushändigung und Beschriftung der kleinen Bäckermützen und Begrüßung durch unsere Vorsitzende Ingrid Schröder und des Bäckermeisters Kolb ging es ans Hände waschen. Der vorbereitete Pizzateig wurde nun in gleich große Teile zerteilt und in die bereitgestellten Backformen gedrückt. Nun waren alle in ihrem Element und verteilten auf ihrem Pizzateig Tomatensoße, Pizzagewürz, Schinken, Salami, Champignons und Käse und natürlich ein kleines Fähnchen mit ihrem Namen. Und ab gings in den schon vorgeheizten großen Backofen. Solange die Pizzen im Ofen waren, wurde gleich der Teig für die Flachswickel vorbereitet, wieder in Portionen geteilt und mit Hilfe von Bäckermeister Kolb in Form gebracht und in Zucker gewälzt. Auch Schnecken, Herzen und sogar eine Schlange wurde aus dem Teig geformt und auf die vorbereiteten Bleche gelegt.

Langsam meldete sich nun der Hunger der kleinen „Bäcker“ und sie konnten es kaum erwarten, bis ihre Pizzen fertig waren und sie sich dann diese genüsslich bei Wasser und Apfelsaftschorle schmecken ließen.

Mittlerweile waren auch die Flachswickel gebacken und wurden in Tüten gepackt, so dass jedes Kind seine gefertigten „Werke“ mit nach Hause nehmen konnte.

Hier nochmals ein großes Dankeschön an den Bäckermeister Kolb, seine Frau Yvonne und ihren beiden Töchtern, die alles so toll vorbereitet haben und dass wir wiederum die Backstube benutzen durften.

HB


Ferienprogramm der Jung- LandFrauen am 12.08.2017

„Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!“ Unter diesem Motto starteten wir am vergangenen Samstag unsere Erlebnisrallye trotz Regens durch den Dornet. Die Kinder bastelten Waldkronen und suchten mit viel Engagement und Freude versteckte Buchstaben und andere Gegenstände im Wald. Auf einer selbstgebauten Trage transportierten sie ihren Proviantrucksack, während am Himmel langsam die Sonne hinter den Wolken hervorkam. Auf dem Naturlehrpfad entdeckten sie viele interessante Dinge und sie durchschritten mit viel Geschick ein Spinnennetz. Nach einer Schatzsuche an der Hölzleshütte schmeckte die Wurst im Weck dann zum Abschluss besonders gut. Alle waren mit Spaß bei der Sache und so wurde der Tag trotz der nassen Witterung zu einem tollen Erlebnis für Groß und Klein. Unser besonderer Dank geht an die Fa. Wurschtzipfel für die Spende der Grillwürste.
UK

Helferfest

Am Mittwoch, 26.07. um 17.00 Uhr, luden die LandFrauen Ihre fleißigen Helferinnen von der 1250-Jahr-Feier zu einem kleinen „Dankeschön-Essen“ ins Ev. Gemeindehaus ein.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzende, Ingrid Schröder und einem ganz herzlichen Dankeschön an die anwesenden Damen, ging es weiter mit frisch gebackenem Fleischkäse, Partyweckle, Luther-Brot, frischen Land-Gurken und Tomaten sowie verschiedenen Getränken.

Ohne die vielfältige Unterstützung, sei es im Schichtdienst bei der Bewirtung, als Kuchen- oder Tortenbäckerinnen oder als Springer hätten die LandFrauen an dieser zweitägigen Veranstaltung nicht teilnehmen können. Besonders hervorzuheben, ist auch der Einsatz der neuen Jung- LF, die beim Festbetrieb tatkräftig unterstützt haben. Als kleine Erinnerung an den Einsatz erhielt jede Dame ein Motivglas mit dem Emblem der 1250-Jahr-Feier.

Außerdem wurden die anwesenden Mitglieder über die nächsten bevorstehenden Programmpunkte im Vereinskalender – wie die Teilnahmen der LF am Kinderferienprogramm, die mögliche Teilnahme am Adventsmarkt der Gemeinde sowie die Weihnachtsfeier informiert.

 

Aber zunächst wünscht der Vorstand allen Mitgliedern und Freunden des Vereins eine sonnenreiche Ferienzeit. Bleiben Sie gesund und bis zum Oktober in alter Frische.

 


Lavendel – ein alter Duft kommt wieder in Mode ein Vortrag mit Verkostung von Regina Queissner am Donnerstag, 08.06.2017

Passend zum Vortrag standen auf den Tischen im Ev. Gemeindehaus kleine Schopflavendel in Töpfchen, die einen leichten Lavendelduft im Raum versprühten.

 

Als Begrüßung gab es ein Glas Sekt, in das jeder sich einen kleinen Schluck von Frau Queissner mitgebrachtem Lavendelsirup geben konnte. Es sollte nur ein Hauch von Lavendel zu schmecken sein, dann war die Mischung richtig. Weiter ging die Verkostung mit verschiedenen Marmeladen bestrichene Hefezopfstücke z.B. Zwetschge mit Lavendelblüte, Erdbeere mit Lavendelblüte oder Holunder mit Lavendelblüte. Während wir uns den Marmeladehefering und eine Tasse Kaffee schmecken ließen erzählte uns Frau Queissner Interessantes über den Lavendel. Wer den Duft des Lavendels riecht, fühlt sich sogleich in die Provence versetzt. Im dortigen milden Mittelmeerklima gedeiht der Lavendel prächtig. Die Landschaft ist geprägt von großen blauen Lavendelfeldern. Seit dem 17. Jahrhundert wird er dort im großen Stil angebaut, denn er lässt sich vielfältig verarbeiten – zu Parfümessenzen, Seifen, Honig, Kräuterkissen, Cremes u.v.m. Ihm wird auch eine antiseptische, antirheumatische und wundheilende Wirkung nachgesagt. Auch wird er bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei nervösen Unruhezuständen und Reizbarkeit als linderndes Mittel eingesetzt. Es gibt so viele Möglichkeiten wie der so wunderbar duftende Lavendel Verwendung findet. Eine neue Variante, die wir noch probieren konnten, war ein Muffins mit Lavendelblüten, der hervorragend geschmeckt hatte. Frau Queissner hatte uns noch verschiedene andere Kostproben mitgebracht, wie Schokolade mit Lavendelblüten, Kekse mit Lavendelblüten und zum Schluss wurden noch 2 Lavendelliköre zum Probieren angeboten.

 

Was sehr großen Anklang fand, war ein selbstgemachtes Handpeeling mit Lavendelöl und auf vielfachen Wunsch der Anwesenden hier nochmals das Rezept:

 Oliven- / Lavendel-Hand-Peeling:

 

1 Schnapsglas Zitronensaft

2 Schnapsgläser Olivenöl

 10 Tropfen (kann auch etwas mehr sein) 100 % naturreines ätherisches Lavendelöl

3 TL grober Rohrzucker

 

alles Vermengen und die Hände wie beim Hände waschen einreiben, so lange reiben, bis sie anfangen zu kleben. Unter fließendem Wasser das Ganze abwaschen und nur mit einem Papier-Handtuch sanft die Hände abtupfen. Sie werden spüren, wie weich und glatt die Hände sind und angenehm nach Lavendel duften.

 

Nach diesem Handpeeling war unser „Lavendel-Nachmittag“ und somit auch unser letzter Vortrag vor der Sommerpause leider schon zu Ende und alle waren über die vielfältige Verwendung dieser so wunderbaren Pflanze, die wir auch alle in unseren Gärten haben, begeistert.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Gästen schöne sonnige Urlaubstage und freuen uns auf ein Wiedersehen bei unseren Herbstvorträgen.

HB


1250- Jahrfeier "Eisesheim" - wir waren dabei!

1250-Jahr-Feier Unter-/Obereisesheim am 27. und 28. Mai LandFrauen-Stand mit Kaffeespezialitäten, Kaffee, Kuchen, Torten und
Vesperangebot
Lange warf diese Veranstaltung ihre Schatten voraus. Nun war sie endlich da. Nach langer Planung und intensiver Vorbereitungszeit waren wir für die zwei Tage Festwochenende gerüstet.
Trotz Hitze war der Stand der LandFrauen mit ihren leckeren Kuchen und Torten, Kaffeespezialitäten und als Vesperangebot Wurst- und Linsensalat sehr gut besucht. Für diese beiden Tage wurden insgesamt 44 Kuchen und 14 Torten gespendet, die allesamt rasenden Absatz fanden. Und zum Schluss konnten auch wir sagen „alles ausverkauft!“
Ein großes Dankeschön an all die vielen Besucher, die bei uns ein schattiges Plätzchen fanden und sich unsere Angebote schmecken ließen.
HB


"Krönungsfeier" auf dem Kelterplatz

Bereits am Samstag, 01.04. versammelten sich insgesamt 13 LandFrauen, davon 8 von den Jung-LandFrauen bei der Familie Heilmann um das Grünzeug für die „Osterkrone“ zu schneiden, binden und mit Ostereiern zu verzieren. Diese wurde am Palmsonntag auf dem Kelterplatz aufgestellt und bei einer kleinen Feier unter Mitwirkung des Tanzkreises und den Kindergartenkindern an die Gemeinde von den LandFrauen übergeben.

Der Palmsonntag war ein Frühlingstag, wie er schöner nicht hätte sein können. Bereits am Morgen stellte der Bauhof die mit roten und gelben Eiern geschmückte Osterkrone direkt in den Brunnen, was ein besonders schönes Bild mit dem plätschernden Wasser abgab.

Lange bevor die eigentliche Feier beginnen sollte, haben die LandFrauen bereits den Begegnungsraum der Seniorenwohnanlage in ein Café umgewandelt. Und ab 12.00 Uhr wurden dann auch schon die ersten gespendeten Kuchen und Torten abgegeben.

Gegen 14.00 Uhr fand nun die feierliche Übergabe statt. Ein regelrechter „Run“ auf unser Kuchenbufett fand nach Ende der Feierlichkeiten statt und zeitweise war kein freier Platz mehr zu finden. Zum Glück standen auf dem Kelterplatz noch Stehtische, sodass auch dort die Gäste einen Fair-Trade-Kaffee und unsere leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten genießen konnten. Es war das erste LandFrauen-Café zusammen mit unseren Jung-LandFrauen, die nicht nur super leckere Kuchen gebacken, sondern auch tatkräftig bei unserem Café mitgeholfen haben. Es war ein tolles Miteinander und wieder ein erfolgreiches LandFrauen-Café.

H.B.


Unterwegs geboren – eine heimatlose Kindheit

 mit der Referentin, Christa Enchelmaier am Donnerstag, 23. März., 14.30 Uhr

Eigentlich hatte sie nicht vor ein Buch zu schreiben, so fing Christa Enchelmaier ihre autobiografische Erzählung an. Doch die Erzählungen der Eltern über die Auswanderung der Ureltern und der Umsiedlung aus Besarabien haben sie doch inspiriert die Geschichte aufzuschreiben und in verschiedenen Archiven nachzuforschen. Und so entstand ihr Buch „Unterwegs geboren – eine heimatlose Kindheit“, aus dem sie uns einige Episoden vorlas.

Angefangen hatte alles, als ihr Ururgroßvater 1833 mit seiner Frau und 4 Kindern von Kleinheppach (Remstal bei Schorndorf) nach Gnadental in Südrußland / Bessarabien auswanderte. Er folgte den Anwerbungen des Zaren von Russland, um Bauern und Handwerker in Rußland anzusiedeln. Es wurde ihnen Land und steuerfreies Leben zugesichert, was den ärmlich lebenden Menschen in dem bitterarmen Württemberg gerade recht kam.

Fünf Generationen später, als Hitler die ganzen Auswanderer wieder zurückholte, mussten sie alles liegen und stehen lassen und das Land verlassen. Ihre Mutter, damals hochschwanger mit ihr, begab sich in eine ungewisse Zukunft. In einem Umsiedlungsheim wurde sie dann 1940 geboren. Kurze Zeit lebten sie in Leslau westlich von Warschau, jedoch mussten sie auch von dort wieder fliehen und so begann eine Odyssee über mehrere Jahre, die schließlich in Nord-deutschland endete.................

Eine sehr spannende und faszinierende Erzählung, die bei manchen der Anwesenden tragische Erinnerungen an ihre eigene Kindheit wachrief. Selbst nach Ende dieses Nachmittags mit Christa Enchelmaier war es noch einig Zeit sehr still im Raum, denn die lebensnahe und authentische Erzählung machte doch nachdenklich.

H.B.


EU-Betreuungskräfte – darauf sollten Sie achten -  Vortrag mit dem Referenten Andreas Lippert von der Deutschen Seniorenbetreuung

 Am Donnerstag, 09. März, hatten wir ein Thema das uns alle einmal betreffen kann. Jeder möchte so lange wie möglich in seiner gewohnten Umgebung leben. Doch was tun, wenn man Hilfe benötigt. An wen kann ich mich wenden? Wie sieht es mit Osteuropäischen Betreuungskräften aus? Was ist eine 24-Stunden-Betreuung? Auf all diese Fragen versuchte Herr Lippert ein bisschen Aufklärung zu leisten. Es gibt einige Möglichkeiten sich zu informieren, sei es über die Sozialstationen, die IAV-Stellen oder das Landratsamt. In manchen Arztpraxen liegen oftmals auch Flyer von Agenturen aus, die Betreuungskräfte vermitteln. Doch leider gibt es nicht nur seriöse Angebote sondern auch einige „Schwarze Schafe“. Wichtig ist auf jeden Fall, sich die A1-Bescheinigung vorlegen zu lassen, diese bescheinigt, dass die Betreuungskraft in ihrem Herkunftsland sozialversichert ist. Vor allem muss man genau abwägen, was man braucht und was man will. Und eines ist ganz wichtig, die Betreuungskräfte dürfen nur hauswirtschaftliche Arbeiten und die Grundpflege übernehmen. Medizinische Behandlungen müssen von einem Pflegedienst übernommen werden. Natürlich konnten nicht alle Fragen zu diesem Thema beantwortet werden, da die Betreuung eines Pflegebedüftigen individuell verschieden ist. Nach Ende des Vortrags waren alle ziemlich erstaunt, auf was man bei einer häuslichen Betreuung alles achten sollte und muss. Jeder Anwesende erhielt noch eine Mappe mit Unterlagen und Kontaktdaten. Vielleicht will sich der eine oder andere doch nochmals genauer informieren oder ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen. Auf jeden Fall war es ein interessanter, aufschlussreicher und nachdenklicher Vortrag.

H.B.


Am Anfang war das Feigenblatt – Mode im Wandel der Zeit

Am vergangenen Donnerstag, wurde zu einem „Frauen-Thema“ eingeladen. Die Referentin Karin Pfisterer nahm uns mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte von Entwicklung und Vielfalt der Mode.

Fing man in der Steinzeit langsam an sich zu bekleiden, hatte man in der Antike bereits Gewänder, die einfach fantasievoll drapiert um den Körper gelegt wurden. Die Mode im Mittelalter bestand hauptsächlich aus Leinen und Wolle. In der Renaissance war die Männermode geprägt durch ganz breite Schultern und als Beinbekleidung trug „Mann“ Strumpfhosen. In der Rokoko-Zeit schnürten sich die Frauen mit Miedern eine Wespentaille, dazu gab es weite Reifröcke und gepuderte Perücken. Die Männer trugen erstmals lange Hosen. Um 1870 spielte Charles Frederick Worth eine große Rolle in der damaligen Kleidermode. Er schuf Kleiderkreationen für Persönlichkeiten wie die Kaiserin „Sissy“ von Österreich und eröffnete das erste Modehaus in Paris. In der Zeit um 1890 war die Mode nicht mehr so streng. Nun gab es auch die erste Sportmode für Frauen. Und das kleine „Schwarze“ befreite so um 1920 die Frauen von ihrem unbequemen Korsett.

Ganz aufmerksam und interessiert folgten die Anwesenden den spannend und mit vielen Bildern untermalten Vortrag von Frau Pfisterer, der hier nun mit dem Jahr 1920 zu Ende ging.

HB


Erstes Treffen der Jung-LandFrauen zum Workshop am 09.02.2017

 Am vergangenen Donnerstag luden die jungen LandFrauen ihre Mitglieder sowie weitere interessierte Gasthörer ins Ev. Gemeindehaus ein.

 Die Dozentin Frau Hedwig Nägelein referierte zum Thema „Suppen-/ Alleswürze - ganz natürlich und selbst gemacht“. Gemeinsam wurden ca.5 kg rohes Gemüse m. H. von Thermomix und Fleischwolf zunächst zerkleinert und anschließend mit Ursalz vermischt. Es entstand eine Masse, die frei von Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen ist und die sich sowohl zum Würzen von Suppen und Eintöpfen, zum Anbraten von Fleisch als auch für Dips eignet.

Bei Brezeln und Getränken konnte sich die Anwesenden über das Rezept und dessen Verwendung sowie über die kommenden Workshops und Vorträge austauschen.

Wir danken dem Vorstand der LandFrauen für die Mithilfe bei der Organisation dieses Abends und freuen uns aufs nächste Mal. Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen.


Wie kam der Bismarckhering zu seinem Namen ?

Vortrag und mehr mit der Referentin Inge Motzigemba

Traditionsgemäß begann unser Vortrag am Donnerstag, 09. Februar, 14.30 Uhr mit einer guten Tasse Fair-Trade-Kaffe und einem Fassnetsküchle, passend zur allmählich beginnenden Faschingszeit.

Stammt der Name Bismarckhering tatsächlich vom Reichskanzler Otto von Bismarck?

Anscheinend war es so, denn man erzählte sich folgende Geschichte: Ein Fischhändler aus Stralsund hatte dem Reichskanzler Bismarck ein Fässchen mit eingelegten Heringsfilets zugeschickt. Die Heringsfilets schmeckten dem Reichskanzler so gut, dass er dem Fischhändler die Erlaubnis gab, seine sauer eingelegten Heringe fortan als „Bismarckheringe „ verkaufen zu können.

Es gibt viele Worte, Begriffe und Namen, die wir täglich gebrauchen, doch wissen wir auch jedesmal was sie bedeuten?

Frau Motzigemba stellte uns einige alltägliche Namen und Begriffe vor und deren Bedeutung. 

z.B. wie entstand die bekannte Automarke Mercedes?

Um die Jahrhundertwende kaufte sich Emil Jelinek seine Rennautos bei Gottfried Daimler. Mercedes, der Name seiner Tochter war sein Pseudonym als Rennfahrer. Ein Rennwagen mit 35 PS verhalf Jelinek in Nzza 1901 zur Berühmtheit. So erfolgreich war die neue Marke, dass Herr Jelinek die Erlaubnis bekam, sich Jelinek-Mercedes zu nennen. Bei der Fusion 1926 zwischen Daimler Motoren und Carl Benz war dann die Marke Mercedes Benz geboren.

Wie kam die Stadt Stuttgart zu ihrem Namen?

Dort wo sich heute Stuttgart befindet war im achten Jahrhundert eine dörfliche Siedlung mit einem Pferdegestüt. Belege zeigen den Namen 1160 als Stukarten, abgeleitet von Pferdestuten und 1230 als Stuotgart. So kam dann das heutige Stuttgart zustande. Wie sieht es mit unseren Namen aus? Wissen wir wo diese herkommen? Einige Namen wurden von den Berufen z.B. Müller, Schneider, Fischer oder Schmied abgeleitet. In vielen Fällen sind die Nachnamen bereits Jahrhunderte alt. Deshalb sind Namen bedeutsam und wichtig und nicht Schall und Rauch.

Ein interessanter Vortrag, der zum Nachdenken oder Nachforschen des eigenen Namens anregte und gestärkt mit neuem Wissen über doch so alltägliche Begriffe und ihre Bedeutungen, ging langsam zu Ende.

H.B.


Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfekte - natürlich vorbeugen und erfolgreich behandeln

Ein interessantes Thema, gerade jetzt zur Grippezeit erwartete 36 Mitglieder und Gäste. Begonnen wurde natürlich erst mal mit einem guten heißen Fair-Trade-Kaffee und einem Stück Sahne-Streuselkuchen.

Gut gestärkt folgten die anwesenden Damen dem Vortrag der Imkerin und Apitherapeutin Sabine Stecher.

Es folgte eine ausführliche Einführung in die emsige Arbeit unserer Bienen. Doch leider gibt es immer weniger dieser so wichtigen Insekten, da ihr Lebensraum durch uns Menschen mehr und mehr durch das Spritzen mit Gift von Obstbäumen, Getreide, Weinbergen und sogar in unseren Gärten vernichtet wird. Und gerade unsere Bienen sind so wichtig für die Natur. Deshalb sollten vor allem die heimischen Imkerprodukte gekauft und darauf geachtet werden, dass der Honig kalt geschleudert wurde, den nur so bleiben die gesunden Inhaltsstoffe erhalten.

Honig wirkt desinfizierend. Milch mit Honig, besser noch Tee mit Honig ist ein altbewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen. Jedoch sollte der Tee oder die Milch nicht zu heiß sein, da ab 40 Grad der Honig seine heilende Eigenschaft verliert. Der Honig hat auch eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung.

Doch es gibt noch andere heilsame Produkte, die die Bienen herstellen und zwar:

Gelée Royal

dies ist die Nahrung der Königinnenlarven und der Bienenkönigin während ihres gesamten Lebens. Nur in den Königinnen-Zellen ist es so reichlich vorhanden, dass es geerntet werden kann ohne dass es die Bienen, oder das Leben im Bienenstock beeinträchtigt.

Diesem Gelée sagt man einige heilsame Eigenschaften nach, z.B. Erhöhung der Widerstandskraft Appetit anregend und steigernde Vitalität, begünstigt die Bildung der roten Blutkörperchen, ist gut für die Verdauuung und hat eine antibiotische Wirkung. Es ist jedoch darauf zu achten, dass das Gelée Royal immer frisch abgefüllt in Glasampullen verwendet wird.

Ein weiteres interessantes Produkt ist

Propolis

Dieses gewinnen die Bienen hauptsächlich vom Harz verschiedener Bäume. Dieses Harz benötigen die Bienen um ihre Waben gegen Wind, Kälte sowie Krankheitserreger abzudichten. Gewonnen wird Propolis durch das Auflegen eines speziellen Kunststoffgitters. Die Bienen verkitten diese störenden Zwischenräume und nach Entnahme des Gitters und Einlegen ins Gefrierfach wird dieses spröde und springt leicht beim Biegen des Gitters ab.

Propolis ist vor allem wegen seiner antibiotischen Fähigkeit bekannt und beliebt, dieses wirkt nicht nur gegen Bakterien sondern auch gegen Viren und Pilze. Daher ist Propolis eine Allround-Medizin für sehr viele Einsätze. Man sollte jedoch darauf achten, Propolis muss bernsteinfarbig sein. Unbedingt beim Kauf einen Lichttest machen.

Selbst das Gift der Bienen hilft für therapeutische Zwecke, den es ist reich an Enzymen, Peptiden und biogenen Aminen Die sicherste Anwendungsmöglichkeit für Bienengift ist zweiffellos die äußerliche Anwendung in Form einer Salbe. Jedoch sollten Personen mit Allergien gegen Bienengift vorher ihren Arzt befragen.

Zum Schluss des sehr interessanten Vortrages durften verschiedene Proben von Tikturen, Crems und Salben ausprobiert werden.

Nach diesem sehr ausführlichen Vortrag und dem großen Einblick in die Schaffenskraft und unermüdlichem Arbeitseifer unserer Bienen sehen wir doch dieses kleine Insekt mit etwas anderen Augen. Jeder kann für den Erhalt unserer Bienen viel beitragen, dies fängt schon in unseren eigenen Gärten an, in dem wir auf sämtliche Gifte bei der Schädlingsbekämpfung verzichten.

HB


Dia-Vortrag und Neujahrsempfang mit den Jung-LandFrauen

Der erste Vortrag des neuen Jahres begann mit einem Dia-Vortrag von und mit Karin Schenk. „USA der Westen – Naturwunder Canyons und Nationalparks“

Zu Beginn durften sich die Gäste erst einmal mit einem guten Fair-Trade-Kaffee und Flachswickel stärken bevor wir uns auf die Reise mit dem Wohnmobil machten. Es geht los in Richtung Death Valley – Tal des Todes.

Kaum eine Naturregion in den Vereinigten Staaten ist so bekannt wie das Death Valley. Vielen Western diente das "Tal des Todes" als beeindruckende Filmkulisse mit den kargen Bergrücken der Panamint Mountains im Hintergrund, die rötlich und braun im Sonnenlicht scheinen. Goldgelbe Sanddünen, farbig schimmernde, verwitterte Felsformationen und Canyons prägen das Bild. Weiße Salzkrusten zeugen von ehemals vorhandenem Wasser in der jetzt öden Wüstenlandschaft. Weiter führt uns unsere Reise nach Utah in den Zion Nationalpark mit seinen Schluchten, die so tief und eng sind, dass die Sonne kaum je den Boden erreicht. Steilklippen, die 1000 m tief abfallen, mächtige Pfeiler, tiefe Nieschen. Die Ausmaße sind gigantisch. Weiter zum Arch Nationalpark, dieser Park besitzt die größte Ansammlung natürlicher Steinbögen der Welt, die seit Millionen von Jahren durch Erosionen und Verwitterungen entstanden sind. Vorbei an riesigen Tafelbergen, Spitzkuppen und Gipfeln aus rauem Sandstein erreichen wir das Navajo National Monumet, welches von den Navajo-Indianern selbst verwaltet wird. Im Antilope Canyon haben Wasser und Wind den Canyon über Jahrtausende modelliert und dabei tiefe Einschnitte im Gestein hinterlassen. Die Sonne schickt ihr Licht über schmale Öffnungen von oben hinein und so erstrahlt der rotbraune Sandstein besonders um die Mittagszeit in den herrlichsten Pastelltönen. Ein Feuerwerk der Farben, die man nicht so schnell vergisst. Das nächste Highlight ist die größte Stadt in Nevada – Las Vegas – eine Spielerstadt, Casinos ohne Ende. Es gibt ca. 150 000 Betten in Las Vegas, die am Wochenende fast alle belegt sind. Mit den fantastischen Bildern dieser Stadt endet die Wohnmobilreise durch 4 Bundesstaaten der USA.

Ein großes Dankeschön an Karin Schenk, die uns mit unglaublich tollen Bildern und interessanten Erzählungen an diesem Nachmittag mit auf die Reise genommen hat.

Nach diesem tollen Erlebnis war unser Beisammensein noch nicht zu Ende. Denn um 17.00 Uhr konnte unsere Vorsitzende Frau Schröder 13 Jung-LandFrauen begrüßen, die gemeinsam mit uns auf das neue Jahr anstoßen und gleichzeitig ihre Mitgliedschaft bei den LandFrauen Untereisesheim besiegeln wollten. Leider konnten nicht alle der interessierten jungen Frauen dabei sein, sodass die Anmeldung zur Mitgliedschaft erst endgültig beim nächsten Vortrag abgeschlossen werden kann. Bei einem Glas Sekt oder Sekt/Orange bedankte sich Frau Schröder für das große Interesse und freut sich auf ein gemeinsames „Miteinander“ bei den LandFrauen.

H.B.


Weihnachtsfeier bei den LandFrauen Untereisesheim

Am Donnerstag, 15. Dezember, 17.00 Uhr, hatte die Vorstandschaft ihre Mitglieder zur Weihnachtsfeier in „Rauers gute Stube“ eingeladen.
Schnell füllte sich das weihnachtlich geschmückte Restaurant. Nach kurzer Begrüßung durch die Vorsitzende Frau Schröder und einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied wurde auf das mit vielen interessanten Vorträgen, Veranstaltungen und Ausflügen gefüllte vergangene Jahr, auf die kommenden Weihnachtstage sowie auf das vor uns liegende Jahr 2017 mit Sekt oder Sekt-Orange angestoßen. Als Gäste konnte Frau Schröder Herrn Pfarrer Rohrbach-Koop und Herrn Bürgermeister Bordon begrüßen, letzterer brachte den anwesenden Damen wieder einen kleinen Schokolade-Nikolaus und eine kurze Rede mit. Nach dem sehr schmackhaften und reichlichen Abendessen ging das kurzweilige Programm mit der einstimmigen Zustimmung der Mitglieder, dass Frau Brückner als offizielle „Schriftführerin“ bei den LandFrauen tätig ist, weiter. Danach folgten 2 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Frau Else Heilmann wurde für 50-jährige Mitgliedschaft mit einem Geschenkkorb und Urkunde geehrt. Frau Hilde Oppenländer konnte auf 25-jährige Mitgliedschaft ebenso wie Frau Ruth Rinklin (konnte leider nicht da sein) zurückblicken. Beide erhielten eine Urkunde und einen Weihnachtsstern. Ein besonderes Dankeschön ging an Frau Anneliese Bogusch, die nach vielen Jahren aus der Vorstandschaft ausgeschieden ist aber weiterhin als treues Mitglied an unseren Vorträgen, Veranstaltungen und Ausflügen teilnimmt.

Auch dieses Jahr wurde bei der Weihnachtsfeier von den Mitgliedern für einen guten Zweck gespendet. Über 300 € kamen zusammen, die nun zur Hälfte an „Menschen in Not“ und an die Klinik-Clowns für „Große Hilfe für kleine Helden“ gespendet werden.

H.B.


Adventsmarkt 2016

Liebe Mitglieder und liebe Gäste des Untereisesheimer Adventsmarktes 2016! Am vergangenen Sonntag fand der 34. Adventsmarkt der Gemeinde Untereisesheim auf dem Kelterplatz statt. Die Vorstandschaft bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitgliedern, die wieder mit ihren Spenden zu einem gelungenen Markttag beigetragen haben. Des Weiteren sagen wir Danke an alle Freunde der LandFrauen, die bei uns Gebäck, Gesälz, Socken oder anderes eingekauft haben. Beide Erlöse werden dieses Jahr wieder je zur Hälfte an den SOS Kinderdorf Württemberg e.V. und die Christiane Herzog Stiftung für Mukoviszidose Kranke gespendet.


Normandie - Videoschau mit Harald Löw

am Donnerstag, 24.11., zum Abschluss unserer diesjährigen Vortragsreihe erwartete uns ein Highlight mit dem beliebten Referenten Harald Löw, der seit 1990 bereits zum 20igsten Mal uns in ein fernes Reiseziel mitnahm.

 

Dieses Mal entführte er uns mit seinem Wohnmobil nach Frankreich in die Normandie. Die Reise begann in Giverny, bekannt durch den bekannten Maler Claude Monet, der auf seinem Anwesen einen prachtvollen Garten anbaute, der ihm als Inspiration für viele Gemälde diente. Eines seiner bekanntesten Bilder - der Seerosenteich.

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit waren die bekannten Kreidefelsen bei Étretat, die durch Erosion ihre einzigartige Form erhielten. Dieser kleine Ort zog viele Schriftsteller, Maler und Filmemacher an. Einen kurzen Abstecher machten wir auch ins Binnenland, wo die Seine sich malerisch durch sattgrüne Wiesen schlängelte. Von hier kommt das französische Nationalgetränk der Cidré und nicht zu vergessen, der hochprozentige Calvados.

Weithin sichtbares Wahrzeichen von Lisieux ist die Basilika, die zu Ehren der heiligen Thérèsa erbaut wurde. Sie ist die größte im 20. Jahrhundert erbaute Kirche in Frankreich.

Unsere Reise führte uns weiter, vorbei an kleinen Ortschaften mit Fachwerkhäusern, liebevoll angelegten Gärten, kleinen Gässchen und den typischen französischen Boulangerien (Bäckereien), die zum Verweilen einluden. Das kleine Städchen Reville wird auch das „Monaco“ der Normandie genannt. Hier kann man ganz einfach mal die Seele baumeln lassen. Doch wir fahren weiter nach Mont Saint-Michele. Ein Benektiner-Kloster und Dorf erbaut auf einer Felseninsel. Ursprünglich war die Insel nur bei Niedrigwasser von der Küste aus zu erreichen. Um 1877 wurde dann ein Damm gebaut, der über eine Straße die Insel gezeitenunabhängig mit der Küste verbindet. Allerdings wurde bei Sturmfluten die Insel vom Festland öfters abgeschnitten. Kurz ging Herr Löw auch auf die bewegte Geschichte der Normandie ein, wie die Landung der Alliierten 1944.

Langsam ging nun unsere Reise zu Ende und wir hätten alle gerne noch stundenlang der ausführlich erzählten Reiseroute durch die Normandie mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten gelauscht und die wunderbaren Bilder in uns aufgesogen.

Ein großes Dankeschön an Herrn Löw, der uns wieder Mal gekonnt auf eine tolle Reise mitnahm.

 

H. B.


Ganzheitliches Gedächtnistraining

Nora Lettau, geprüfte Gedächtnistrainerin war am Donnerstag, 17. November, 15.00 Uhr bei den LandFrauen Untereisesheim zu Gast.

 

Nach einer kurzen Erläuterung über die wichtigsten Voraussetzungen wie genügend Trinken, gute Verdauung und das richtige Atmen für eine gut funktionierende Gehirnleistung und Konzentration ging es ans Mitmachen mit verschiedenen Wort- und Denkspielen, die dazu dienten das Gedächtnis zu trainieren. Mit Humor, Gesprächen, Bewegungs- und Entspannungsübungen aktivierte sie Körper, Geist und Seele sowie alle Sinne und beide Gehirnhälften.

 

Mit großem Spaß machten alle anwesenden Damen kräftig mit. Und beim Anstimmen kurzer Texte verschiedener alter deutscher Volkslieder wurden die fortlaufenden Texte kräftig mitgesungen. Denn was ein Gehirn mal gespeichert hat, das vergisst es nicht.

 

Fazit des Nachmittags, mit ganz einfachen Dingen lässt sich unser Gehirn und somit unser Gedächtnis fit halten.

 

H.B.


Suppen/Alleswürze – Ganz natürlich und selbstgemacht - Veranstaltung, Donnerstag, 27. Oktober, 14.30 Uhr

Hedwig Nägelein zeigte bei den LF wie eine Alleswürze natürlich, frei von Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen selbst hergestellt werden kann. Aus guten Gründen, natürlich auch aus gesundheitlichen, verzichten immer mehr Verbraucher auf Geschmacksverstärker beim Kochen. Das Bewusstsein für gesunde Lebensmittel nimmt ständig zu. Aus rohem unbehandeltem Gemüse wurde eine Alleswürze für Suppen, Fleischgerichte und Salate, die frei ist von jeglichen Zusatzstoffen, zubereitet. Reines Ur-Salz dient zur Konservierung. Die Devise, vom Garten direkt ins Glas, für diese Würze ist alles verwendbar, was der Garten hergibt. Durch Einsalzen des rohen Gemüses, dies ist neben dem Trocknen eine der ältesten Methoden zur Konservierung, gelingt das Haltbarmachen. Hierfür sollte unbehandeltes, nicht raffiniertes Salz zum Einsatz kommen. Kräftig alles durchmischen und schon ist die „Alleswürze“ fertig.
In kleine Gläser gefüllt, konnte jede Teilnehmerin eine selbst hergestellte Würze mit nach Hause nehmen. So einfach ist eine Alles-Würze aus heimischem unbehandeltem Gemüse herzustellen. Eine tolle Idee zum Selbermachen und Verschenken.
H. B.


LandFrauen Café am 23. Oktober 2016

Bei herrlichem Herbstwetter fanden am vergangenen Sonntag wieder viele Gäste den Weg ins LandFrauen-Café in der Seniorenwohnanlage beim Kelterplatz. Bereits um 14.00 Uhr waren die ersten Liebhaber der köstlichen LandFrauen-Kuchen vor Ort um ja noch ihren Lieblingskuchen zu bekommen. Unsere LandFrauen haben wieder herrliche Torten und Kuchen gebacken, die schnell ihre Abnehmer fanden. Bei einer guten Tasse Fair-Trade-Kaffee und einem Stück Torte oder Kuchen entstanden rege Unterhaltungen an den Tischen und manche ließen den Nachmittag noch bei einem Viertele Rotwein langsam ausklingen.

Die Vorstandschaft möchte sich hiermit bei den“Bäckerinnen“ herzlich für das Backen der Torten und Kuchen bedanken, denn ohne die fleißigen Hände unserer Frauen wäre ein LandFrauen-Café nicht möglich. Auch an die so zahlreich erschienen Gäste ein herzliches Dankeschön. Ihr Kommen hat uns wieder gezeigt, dass das LandFrauen-Café noch immer gut in Untereisesheim ankommt.

H.B.


Lebenserfahrungen – Schätze des Alter(n)s mit Referentin Ulrike Siegel

Am Donnerstag, 13.10.2016 hatten die LandFrauen wieder Ulrike Siegel, Buchautorin und Vorsitzende des Ev. Bauernwerks in Württemberg zu Gast.
Das Thema unseres Eröffnungsvortrages der diesjährigen Vortragsreihe war ein leitthemenbezogener Vortrag – Lebenserfahrungen – Schätze des Alter(n)s.
Lebenserfahrungen – ein großer Begriff – der alle Höhen und Tiefen des Lebens erfasst. Diese Erfahrungen machen aus uns Menschen das, was wir heute sind. Und was sind Schätze des Alter(n)s? Wann ist man Alt? Für eine 30ig-jährige Frau ist eine 50ig-jährige Frau bereits schon „alt“. Jedoch gibt es heute noch viele 70ig-jährige, die geistig und körperlich fit sind und rege am öffentlichen Leben teilnehmen. Die Schätze des Alter(n)s sind die Erfahrungen, die im Laufe des Lebens gemacht wurden und die Erinnerungen, die wie bei diesem Vortrag plötzlich wieder lebendig wurden. Frau Siegel zeigte hierzu einige Bilder der Tätigkeiten in der Landwirtschaft aus früheren Zeiten und plötzlich wurden bei einigen Damen die Erinnerungen wieder wach an Begebenheiten, die sie mit den gezeigten Bildern in Verbindung brachten und sie erzählten Anekdoten aus ihrer Kindheit. Trotz harter Arbeit und einer schweren Zeit nach dem 2. Weltkrieg empfinden sie heute diese Erinnerungen als schöne Erlebnisse, die sie nicht mehr missen möchten. Nach der Frage, welche Erfahrungen ihr Leben geprägt hätten, gaben viele zur Antwort, die Kindheit. Damals musste man viel arbeiten, um Überleben zu können, z.B. auf dem Feld nach der Kartoffelernte, die noch liegengebliebenen Kartoffeln einsammeln und bei den Bauern für ein bisschen Brot, Wurst, Eier und Milch bei der Ernte mithelfen. Trotzdem würden alle Gefragten ihr Leben wieder so leben wollen, denn es gab trotz der ärmlichen Zeit auch lustige Momente wie das Spielen auf den Straßen, das abendliche Zusammensitzen der Familie nach getaner Arbeit und Erzählen von Geschichten. Es war eine harte aber auch schöne Zeit und das sind die Schätze, die man sich ganz tief im Herzen aufbewahrt und die zu einem zufriedenen Älter- und Altwerden führen. Es war ein heiterer, reich an Erzählungen aus früher Zeit geprägter Nachmittag.

H.B.


Herbstcafé statt Hauptversammlung

wegen Erkrankung unserer Vorsitzenden wurde die am letzten Donnerstag anberaumte Hauptversammlung mit Vorstandswahlen kurzerhand in ein „Herbstcafé“ umgewandelt. Die Vorstandsfrauen backten noch schnell Käsekuchen, Rotweinkuchen, Apfelkuchen und Muffins. Frau Schröder ließ es sich nicht nehmen und schickte uns noch frisch gebackene kleine Nusshörnchen und schon stand dem gemütlichen Beisammensein nichts

 

mehr im Wege. Die anwesenden Damen fanden die Idee ganz toll und so konnte man sich nach der langen Sommerpause bei Kaffee und Kuchen nett unterhalten. Musikalisch rundete Lore Landvatter am Klavier mit ein paar Liedern zum Mitsingen den Nachmittag ab.

 

H.B.


Bildungsreferentin Rita Reichenbach-Lachenmann bei den LandFrauen Untereisesheim

Neue Wege und Chancen mit und bei den LandFrauen Untereisesheim

 

unter diesem Motto fand am vergangenen Donnerstag, 22.09.2016 die Informationsveranstaltung für interessierte junge Frauen zwischen 30 und 60 Jahren im Evangelischen Gemeinehaus statt.

Vom Landesverband Stuttgart konnten wir die Bildungsreferentin Frau Rita Reichenbach-Lachenmann begrüßen, die dort für Familienbildung und Fortbildungsseminare zuständig ist. Zu dieser Veranstaltung waren 17 junge interessierte Frauen gekommen, was nicht nur uns sehr freute auch Frau Reichenbach-Lachenmann hat ein solch großes Interesse bei einer ersten Veranstaltung noch nicht erlebt.

 

Nach einer kurzen Einführung in die Entstehung des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. teilte sie den jungen Frauen mit, für was und wen sich der LandFrauenverband und seine LandFrauenvereine alles einsetzt, z.B. dass nach langem Hin und Her erreicht wurde, dass Frauen die vor 1992 Kinder geboren haben in der Rente besser bedacht wurden das ist u.A. ein Erfolg des LandFrauenverbandes, er setzt sich ein, für die soziale und wirtschaftliche Verbesserung der Frauen auch im Hinblick auf die Gleichbezahlung bei gleicher Arbeit. Und vor allem muss endlich mit dem Klischeedenken aufgehört werden, LandFrauen seien nur an „Backen, Kochen und Handarbeit“ interessiert. Auch sind LandFrauen nicht nur Bäuerinnen, sondern LandFrauen sind einfach nur, Frauen, die auf dem Land leben, egal welche Nationalität, Konfession, Beruf oder Alter sie haben, jede Frau ist im LandFrauenverein herzlich willkommen.

 

Weiter ging Frau Reichenbach-Lachenmann auf die vielseitigen Angebote des Bildungsprogramms des LandFrauenverband Württemberg-Baden ein und übergab den interessierten Damen das aktuelle Programm. Danach schloss sich eine kleine Diskussion über verschiedene Fragen in einer lustigen lockeren Atmosphäre an. Auf die am Schluss gestellte Frage, wer sich nun vorstellen könnte Mitglied bei den LandFrauen zu werden, signalisierten alle 17 anwesenden jungen Frauen ihr Interesse.

 

Ein besseres Ergebnis konnte nicht erwartet werden und unser Fazit für diesen Abend:

 

Wir haben die Weichen gestellt – nun heißt es „Gemeinsam neue Wege gehen!"

 

H.B.


Kinderferienprogramm mit den LF am 7. September mit der Bäckerei Kolb

Pünktlich um 10.00 Uhr haben sich 15 Kinder vor der Bäckerei Kolb versammelt um am Kinderferienprogramm mit den LandFrauen teilzunehmen.
Nach kurzer Begrüßung durch Frau Schröder und Herrn Kolb bekam jedes Kind sein „Bäckerschiffchen“ als Kopfbedeckung, die noch schnell mit dem Namen versehen wurden und dann ging es ans Hände waschen. Bäcker Kolb hat den Teig für die Partybrötchen schon vorbereitet und so durften die Kinder nach Herzenslust eigene Kreationen von Partybrötchen herstellen. Diese wurden dann auf die Backbleche verteilt, natürlich versehen mit dem Namen des jeweiligen Künstlers damit nach dem Backen jeder seine eigenen Kunstwerke wieder findet.
Solange die Brötchen nun gehen mussten und gebacken wurden ging es weiter zum „Drachen basteln“. Jedes Kind erhielt einen vorgefertigten Drachen, der bemalt und noch zusammengesteckt werden musste. Aus vielen Vorlagen durften sich die Kinder dann ihre Motive für die Drachen aussuchen und mittels Pauspapier auf die Drachen aufmalen. Mit Acrylfarben wurden dann die einzelnen Motive ausgemalt. Die Kinder waren voll bei der Sache und so entstanden tolle Motivdrachen mit Schmetterlinge, Eulen, Bienen, Blumen oder Pferde. Langsam machte sich nun auch der Hunger breit und so gab es zum Mittagessen heiße Würstchen – gesponsert von der Metzgerei „Wurstzipfel“, und die selbstgemachten Partybrötchen, Apfelsaftschorle oder Sprudel. Die Zeit verging wie im Flug und nach der Stärkung bekamen die Kinder noch von Bäcker Kolb frisch gebackene Muffins und die restlichen Partybrötchen. Bepackt mit ihren Drachen, Muffins und Partybrötchen gingen glückliche und strahlende Kinder nach Hause. Ein schöner Vormittag auch für die Vorstandsfrauen der LandFrauen ging zu Ende.
Ganz besonderen Dank an die Familie Kolb für die tolle Unterstützung und Bereitstellung der Backstube und ihres Partyraumes sowie für die Vorbereitung zur Herstellung der Partybrötchen und Muffins, und an die Metzgerei „Wurstzipfel“ für die leckeren Saitenwürstchen.
H.B.

Rückschau auf den gemeinsamen Theaterbesuch in Neuenstadt

Am Sonntag, 10. Juli 2016 war es soweit, über 50 LandFrauen und Gäste besuchten die Freilichtspiele in Neuenstadt. Pünktlich um 15.00 Uhr startete die Gruppe in Untereisesheim. Nach ca. 20 Minuten Fahrzeit waren wir Neuenstadt, genügend Zeit, um sich vor dem Besuch der Freilichtspiele noch ein Eis zu genehmigen, was sich bei den sommerlichen Temperaturen richtig gut tat.

 

Ausgerüstet mit Getränken, Sommerhüten, Windfächern und Sitzkissen waren schnell die Plätze eingenommen. Die lustige Komödie "Kohlhiesels Töchter" stand auf dem Programm. Ein Verwirrspiel zwischen Liebe, Eifersucht und Happy Ende, hervorragend von den Laiendarstellern gespielt, strapazierten sie mehrfach die Lachmuskeln der Zuschauer. Diese belohnten die Spieler mit einem nicht enden wollenden Applaus am Schluss der Vorführung.

 

Anschließend ging es bei uns weiter nach Cleversulzbach ins Brunnenstüble zur zünftigen Einkehr. Dort ließen ir dann den schönen Nachmittag ausklingen bevor wir uns um 19.45 Uhr wieder auf die Heimreise machten.

 

Fazit des Ausflugs: Es war ein tolles Erlebnis trotz großer Hitze. Alle waren zufrieden und glücklich, dabei gewesen zu sein.

H.B.


80. Geburtstag von Margarete Heilmann

Am 15.6. konnte Frau Margarete Heilmann bei guter Gesundheit ihren 80. Geburtstag im Kreise der Familie feiern. Die Vorstandschaft der LandFrauen hatte sich zu einem Kurzbesuch angemeldet, um mit einem Geschenkkorb gefüllt mit vielen Leckereien die Glückwünsche aller Mitglieder zu überbringen.

Margarete Heilmann ist eine der Gründungsmitglieder unseres Vereins und stellt jährlich ihren Hof zum schon traditionellen Girlandenbinden für den Osterbrunnen zur Verfügung.

Wir wünschen Dir, liebe Gretel, weiterhin alles Liebe und Gute.

Im Namen aller LF Ingrid Schröder

Anneliese Landvatter und Ingrid Schröder bei der Jubilarin Margarete Heilmann


Spargelführung bei Familie Sommer am 02.06.2016

Am 02.06.2016 versammelten sich 23 LandFrauen im Hof der Familie Sommer, um gemeinsam an einer Spargelführung mit vorheriger Vorstellung des Nachbarschaftsbusses, teilzunehmen.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Schröder begrüßte unser Bürgermeister Herr Bordon die Anwesenden und stellte gleichzeitig den mitgebrachten Nachbarschaftsbus der Nachbarschaftshilfe zusammen mit Frau Illg vor. Dieser Bus fährt seit 01.04.2016 zwei Mal pro Woche innerhalb des Ortes sämtliche Geschäfte, Apotheke und Banken nach Wunsch an. Unterstützt wird diese Aktion von der Gemeindeverwaltung. Zum Schluss erhielt jede LandFrau noch ein Informationsblatt danach fuhr Herr Bordon einige der Frauen mit dem Bus zur Spargelführung. Die restlichen Frauen fuhren mit dem „Sommer-Bus“ und Privat-Pkw's zum Acker.

 

Dort erwartete uns bereits Herr Sommer und freute sich über das Interesse der LandFrauen an einer Spargelführung. Nach kurzer geschichtlicher Einführung in die Entstehung des Spargels begann er mit der Überreichung einer Spargelpflanze, aus dieser entsteht dann also der Spargel.

 

Erst im 2. Jahr bringe diese ca. 60 % und im 4. Jahr 100 % igen Ertrag. Die Spargelsaison endet am Johannistag (24. Juni), damit der Spargel noch ausreichend Zeit hat, durchzuwachsen und einen grünen Busch zu bilden. Vom 24. Juni bis zum ersten Frost sind es mindestens 100 Tage. Diese Zeit braucht der Spargel, um genügend Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.

 

Im Spargelanbau werden verschiedene Folienarten zur Abdeckung benutzt, durchsichtige Folie um den Erntebeginn zu steuern oder die Ernte insgesamt zu verfrühen, schwarze Folie hingegen verhindert dass sich die weißen Spargelköpfe nicht violett oder grün verfärben. Auf einer großen Schautafel, extra für unsere Führung aufgestellt, wurde nochmals der jährliche Arbeitsaufwand von Januar bis Dezember dargestellt. Herr Sommer bewirtschaftet 10 ha = 11 Felder Spargelacker. Nach einer kurzen Demonstration des Spargelstechens durch seine Helfer ging es wieder zurück zum Hof, wo uns dann die weitere Verarbeitung des Spargels vorgeführt wurde.

 

Nach dem Stechen kommen die Spargel für 2 Stunden ins kalte Wasser und werden im Kühlhaus gekühlt, danach werden sie per Hand auf die Sortiermaschine gelegt, die per Computer gesteuert nach Größe und Aussehen, ob dick oder dünn aussortiert, auch hier muss per Hand noch nachgeholfen werden. Gleichzeitig werden die Spargel dort auch gewaschen. Für den geschälten Spargel müssen diese dann noch in die Schälmaschine. Es sind 20 Arbeitsabläufe notwendig um den Spargel dann in unsere Einkaufskörbe oder -taschen legen zu können.

 

Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, welch ein Aufwand es ist, so leckeren Spargel auf den Tisch zu bekommen. Wobei wir gleich bei unserem letzten Programmpunkt wären, denn jetzt wurde uns ein tolles Spargelessen mit neuen Kartoffeln, natürlich frisch geerntetem Spargel, Sauce Hollandaise und Schinken serviert. Und nach so viel Information war es ein köstliches Vergnügen, diese Spargel zu genießen.

 

Wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei der Familie Sommer und ihren Helfern für diesen interessanten, wunderbaren und genüsslichen Nachmittag bedanken.

 

H. B.

 

BM Bordon umringt von LandFrauen, denen er das Konzept des Nachbarschaftsbusses erläutert.

Gespannt lauschen die interessierten LandFrauen den fachmännischen Erläuterungen von Landwirt Gerd Sommer rund um das gesunde Gemüse - Spargel.

Spargelwurzel und Spargelkönigin der LandFrauen, Brigitte Wollbrett.

Landwirt Gerd Sommer, der Spezialist des Spargelanbaus in Untereisesheim gibt viele Infos rund um den Spargelanbau in der Gemeinde Untereisesheim an die LandFrauen weiter.

Auch bei der Spargelernte - dem sog. Spargelstechen - durften die LandFrauen bei der Führung teilhaben.

Der krönende Abschluss der Veranstaltung war das gemeinsame Spargelessen im Hof der Fam. Sommer.


Vortragsnachmittag am 12. Mai 2016 - Ich hab gedacht – du hast gedacht

unter diesem Motto luden die LandFrauen am Donnerstag, 12. Mai zum letzten Vortrag vor der Sommerpause ein. Frau Schröder konnte 31 interessierte Frauen zu o.g. Thema mit Frau Rita Reichenbach-Lachenmann, Bildungsreferentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. begrüßen.

Frau Reichenbach-Lachenmann erläuterte den aufmerksamen Zuhörerinnen wie wichtig eine gute Kommunikation für die Entstehung zwischenmenschlicher Beziehungen ist. Anhand einiger alltäglicher Beispiele führte sie uns vor Augen, wie schnell Missverständnisse entstehen, da jeder Mensch anders hört, anders wahrnimmt und anders reagiert. Natürlich lassen sich Missverständnisse nicht immer vermeiden, da wir alle unterschiedliche Menschen sind. Oft wird viel mehr hineingelegt, als eigentlich gemeint ist. Und schon entsteht ein zwischenmenschlicher Konflikt.

Welche Hilfen gibt es, diese Frage stellte Frau Reichenbach-Lachenmann an die anwesenden Damen, die spontan antworteten – gut Zuhören – miteinander Reden – Nachfragen, wenn was nicht richtig verstanden wird - usw. Jede wusste auf diese Frage eine Antwort und doch gibt es im Alltag so viele Missverständnisse, die ganz leicht aus dem Weg geräumt werden könnten. Vor allem sollte man sich trauen, dem Gegenüber auch mal zu sagen: „Du, ich habe dies nicht so gemeint“.

Wichtig ist, sich in den andern Menschen einzufühlen und nicht alles gleich persönlich nehmen, vielleicht hatte er gerade einen schlechten Tag und selber ging es einem auch nicht besonders, denn die Gefühlslage ist entscheidend wie wir reagieren.

Ein wunderbarer, sehr informativer Nachmittag ging viel zu schnell vorbei und man hätte Frau Reichenbach-Lachenmann noch Stunden zuhören können.

H. B.


Bildungsausflug in den Botanischen Obstgarten nach Heilbronn am 21. April 2016 ab 14.30 Uhr

Am Donnerstag, 21.04.2016 war es soweit, 26 LandFrauen starteten bei schönstem Frühlingswetter zum Botanischen Obstgarten nach Heilbronn.
Vor zwei großen herrlich blühenden Wildkirschenbäumen vor dem Eingang warteten wir auf Frau Helga Mühleck, die uns mit viel Wissen und Information über die einzelnen Pflanzen und Blumen durch den Obstgarten führte. Vorbei an bunten Tulpenreihen, schwirrenden Bienen, mit kleinen Gänseblümchen übersäten Wiesen und Obstbäumen, deren Blüten kurz vor dem Aufbruch standen. Dazwischen ein Weinberghäuschen aus der Gründerzeit oder eine Laube aus Böckingen, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts einmal als Eisenbahnwagen der Königlich Württembergischen Eisenbahn ihren Dienst tat.
Diese Eisenbahnlaube wurde nach ihrer Restaurierung im Sommer 2013 im Botanischen Obstgarten aufgestellt. Da wir ja am Frühlingsanfang sind, war die Vegetation noch nicht so weit fortgeschritten, aber man sah schon deutlich, dass es hier in den kommenden Monaten eine Vielzahl von herrlich blühenden Blumen und Pflanzen zu bewundern gibt.
Dann werden im Hofladen wieder wunderschöne Blumensträuße, Kränze, Gestecke und Dekorationen aus den Materialien, die im jahreszeitlichen Verlauf im Botanischen Obstgarten wachsen angeboten. Nach Ende der Führung ließen wir uns den von Herrn Schröder nachgefahrenen Kaffee und die Flachswickel unter freiem Himmel gut schmecken. Frau Schröder dankte Frau Mühleck für die sehr interessante Führung und manch eine der Landfrauen versicherte, dass sie hier noch öfters herkommen würden. Vom Bus wurden wir dann wieder pünktlich um 17.00 Uhr abgeholt und unser nächster Weg führte uns nun zum Abschluss nach Obereisesheim ins Sportheim, dort ließen wir dann den wunderschönen Nachmittag langsam ausklingen.

H. B.


Abbau des Osterbrunnens am 7. April 2016

Am Donnerstag, 7.4. trafen sich die Vorstandsfrauen der LandFrauen um 8.00 Uhr vor dem Rathausbrunnen bei leichtem Regen und nasskaltem Wetter um den Osterbrunnen zusammen mit Mitarbeitern des Bauhofs wieder abzubauen. Dieses Jahr war er noch schön anzusehen und es tat richtig leid die noch mit kräftigem Grünzeug umwickelten Gestänge mit den bunten Eiern wieder abzumontieren. Aber die Osterzeit war vorbei und so musste auch der schöne Osterbrunnen wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden.
Die einzelnen Stränge waren schnell abmontiert, auf den LKW verfrachtet und in den Bauhof gefahren wo nun einige fleißige Damen der LandFrauen die Eiergirlanden und das Grünzeug wieder von den Eisengestängen befreiten. Hier ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter des Bauhofs sowie an unsere fleißigen „Bienchen“ die trotz des miesen Wetters eifrig bei der Sache waren.
Nach getaner Arbeit gab es – wie üblich bei den LandFrauen – einen heißen Kaffee mit Butterbrezeln und Nusskapsel und für die Bauhofmitarbeiter ein Vesper zur Mittagszeit.
H. B.

Lotte Eble, Helga Brückner, Anneliese Landvatter und Ingrid Schröder bei den ersten Abbauarbeiten des Osterbrunnens.

Was für den Aufbau des Osterbrunnens gilt, trifft auch für den Abbau zu: Ohne die Crew des Bauhofs geht es nicht. Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung an das Team von Herrn Häring.

Lotte Eble, Lina Schuh und Anneliese Landvatter in der Halle des Bauhofs beim Abbinden der Girlanden.


Osterbrunnenfest am 19. März 2016

Trotz kühler Temperaturen und verhangenem Himmel kamen doch einige Besucher zum Rathausbrunnen, den die LandFrauen in einen schmucken Osterbrunnen umgewandelt hatten, um diesen feierlich einzuweihen.
Musikalisch begonnen wurden die Feierlichkeiten von den Harmonika-Freunden, anschließender Begrüßung durch Bürgermeister Bordon sowie Frühlingsliedern der Kindergartenkinder und 3 Tänzen des Tanzkreises unter Leitung von Gisela Friedrichs.
Ingrid Schröder übergab dann symbolisch den Osterbrunnen an die Gemeinde und sprach speziell die anwesenden jungen Frauen an, dass sich die LandFrauen über neuen frischen Wind freuen würden und dass bei den LandFrauen nicht nur gebacken und gekocht, sondern auch sehr interessante Vorträge und Weiterbildung angeboten würden - einfach mal unverbindlich reinschauen. Natürlich gab es für die schon ungeduldig wartenden Kinder wieder selbstgebackene Mürbteighäschen von den LandFrauen.
Anschließend lud sie die Anwesenden ins LandFrauen-Café in die Seniorenwohnanlage ein, wo sie ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenangebot erwartete. Erstmals wurde bei diesem LandFrauen-Café Fair-Trade-Kaffee und Fair-Trade-Kakao angeboten.
Die LandFrauen bedanken sich ganz herzlich bei allen Gästen unseres LandFrauen-Cafés sowie den
vielen Spendern der leckeren Kuchen und Torten ohne die ein solches Café nicht stattfinden könnte.

H. B.


Osterbrunnen 2016

Die Vorarbeiten haben die LandFrauen geleistet (der Osterbrunnen steht). Der Frühling kann kommen!

Unter tatkräftiger Mithilfe der Crew des Bauhofs unter der Leitung von T. Häring und zahlreichen LandFrauen wurde der Osterbrunnen am 17. März fertiggestellt.

Das Wetter war den LandFrauen bereits in den beiden vergangenen Tagen gut gesinnt. Im Hof und in der Scheune der Fam. Heilmann wurden die Ostergirlanden mit Grünzeug gebunden und mit den farbigen Ostereiern bestückt. Somit stand heute bei zunächst frostigen Temperaturen aber bei viel Sonnenschein "lediglich" der Aufbau und das Verzieren der Unterkonstruktion des Brunnens auf dem Programm. Danach hieß es "Wasser marsch".

Vortrag mit Nora Lettau "Körpersprache" am 10. März 2016 um 14:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus

Rückblick Vortrag - "Körpersprache, eine Sprache, die wir alle sprechen und oft doch nicht richtig verstehen"
Rund 33 Frauen folgten am Donnerstagnachmittag, 10.03.2016 den Ausführungen von Nora Lettau, Rhetorik- und Gedächtnistrainerin aus Untersteinbach über die Körpersprache.
Ein Thema, über das man sich eigentlich keine Gedanken macht und doch sagt unser Körper manchmal mehr aus als wir sagen wollen, denn unser Körper spricht immer, auch wenn wir schweigen und selbst wenn wir reden, sprechen wir zwei Sprachen, die der Worte und die des Körpers. Denn nicht immer sagen wir mit dem Mund was wir denken und fühlen, unser Körper schon.
Einige kleine Beispiele:
  • Blickkontakt suchen: Selbstbewusstsein, Kontaktfreudig, Bereit zu einem Gespräch.
  • Blickkontakt meiden: Schüchternheit, Unsicherheit, Verlegenheit, Antipathie gegenüber seinem Gesprächspartner
  • Stirnrunzeln: Anspannung, Ärger
  • Zurückgelehnter Körper Beine übereinander geschlagen: Wohlbehagen, Sicherheit
  • Hände in der Hosentasche: Gleichgültigkeit, etwas verbergen wollen, Unsicherheit
  • Augen zusammenkneifen: signalisiert Wut, schlecht gelaunt.
Wer sich mit Körpersprache beschäftigt, wird viel Interessantes und Überraschendes beobachten. Die Kenntnis dieses Fachgebiets zählt zu den Schlüsselfähigkeiten bei Verhandlungen aller Art.
Verhalten, Arm- und Beinhaltung, Ausdruck der Augen, Mundwinkel oder Hände verrät unsere Gedanken, Seelenleben und Ängste, sie sind Informationsquellen, aus denen man bis zu einem gewissen Grad auf Charaktereigenschaften oder Stimmungen schließen kann. All das nennt man Körpersprache.
Selbst kann man auch viel dazu beitragen, fröhlicher durchs Leben und an unseren Mitmenschen vorüber zu gehen. Hier zeigte uns Frau Lettau ein paar einfache Übungen, wie kurz mal vom Sitzen aufstehen und Hände nach oben strecken und schon zaubern wir ein Lachen in unser Gesicht, oder einfach mal unser Spiegelbild am Morgen anlachen und der Tag beginnt fröhlicher.
Voll konzentriert und interessant ging dieser Vortrag viel zu schnell zu Ende und selbst beim anschließenden Kaffee mit Bienenstich wurde über dieses Thema noch kräftig diskutiert.
H.B.

Sahne & Co. Ein Vortrag mit Verkostung

Ab 12.00 Uhr waren fleißige Vorstandsfrauen zusammen mit Manuela Hergesell vom Milchwirtschaftlichen Verein BW beschäftigt süße Verführungen für den Vortrag um 14.30 Uhr herzustellen.
Es wurde geschnitten, gerührt, püriert und dekoriert. Zufrieden mit dem Ergebnis konnte der Vortrag um 14.40 Uhr starten. Mit einer kurzen Einführung in die Geschichte des Milchwirtschaftlichen Vereins begann Manuela Hergesell Ihren Vortrag „Sahne & Co.“ am 25. Februar 2016.
Wir alle haben eine Vorliebe für Süßes und wer kennt nicht das Lied von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne ...
2014 wurde pro Kopf 5,6 kg Sahne verzehrt, wenn man sich dies bildlich vorstellt ist das eine ganze Menge. Sahne ist Rahm, also der fetthaltige Milchbestandteil, der bei unbehandelter Milch nach oben steigt.
Als erstes gab es ein „Karamell-Küsschen, hergestellt aus Sahnequark, Orangenlikör, Schokoladenraspeln und Karamell. Ein leises „Raunen“ im Saal zeigte, dass es geschmeckt hat.
Für viele neu war die zweite Kostprobe, eine Avocado als Creme da waren alle gespannt.
Nach einer "blauen Versuchung" gabe es als vierte und letzte Kostprobe ein „Beeren-Tiramisu“ mal etwas anderes als das herkömmliche „Tiramisu mit Espresso“. Auch dieses hat allen 43 Gästen des Vortrags köstlich geschmeckt. Alle Rezepte durften mit nachhause genommen werden.

(H.B.)


Mit den LandFrauen auf Safari in Namibia

Los ging es am Donnerstag, 11.02.2015 mit 44 Personen an Bord um 15.00 Uhr. Unsere Reiseleiterin, Frau Karin Schenk gab uns vor dem Start eine kurze Einführung in die Geschichte Namibias.

Erstaunt hörten wir, dass Namibia im Jahre 1884 ein deutsches Schutzgebiet wurde und bis zum Ende des 1. Weltkrieges eine deutsche Kolonie war. In den Jahren 1904 bis 1908 schlug die deutsche Kolonialmacht den Aufstand der Herero und Nama gewaltsam nieder. 1920 stellte der Völkerbund Namibia unter südafrikanisches Mandat – faktisch als südafrikanische Kolonie. Namibia erlangte im Zuge des Namibischen Befreiungskampfes am 21.03.1990 – mit Ausnahme von Walvis Bay und Penguin Island, die bis 1994 unter südafrikanischer Kontrolle stand – die Unabhängigkeit von Südafrika. Der 21. März ist seitdem Nationalfeiertag des Landes.

Nach dieser kurzen geschichtlichen Einführung starteten wir unsere Rundreise in Windhoek, der Hauptstadt Namibias
Weiter ging es in die Namib Wüste,der ältesten Wüste der Welt eine sehr heiße Gegend, trotzdem gibt es auch hier Lebewesen, ein paar konnten wir sogar sehen, wie ein kleiner Gecko oder die Erdmännchen.
Über das Naukluft-Gebirge mit seinen tiefen Schluchten ging es weiter zur Stadtgemeinde Swakopmund, mit ihren 43.850 Einwohnern, diese liegt in der Wüste direkt am Atlantik.
Weiter durch dass Erongo-Gebirge mit über 2000 m hohen Bergen zum Damaraland. Die Damaras zählen zu den ältesten und ärmsten Einwohner Namibias und leben ausschließlich von der Ziegenhaltung.
Nach diesen trockenen Gebieten mussten auch wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen und ließen uns einen guten Kaffee, Fair-Trade-Kakao oder Tee mit einem Flachswickel schmecken.
Danach ging die Reise weiter zum Etosha Nationalpark. Dieser Park gehört zu den Highlights einer Namibia-Reise. Im südlichen Teil des Parks liegen zahlreiche künstlich angelegte Wasserlöcher und hier versammelt sich die gesamte Palette des Wildbestandes. So gab es einiges zu sehen, was man bei uns nur im Zoo bewundern kann und manch ein neugieriger Elefant oder auch Löwe kam schon beängstigend näher. Doch wir hatten ja gute Wildhüter bei unserer Reise dabei und so konnte man beruhigt die Viehlzahl der Tiere, darunter waren Springböcke, Giraffen, die besonders lustig bei der Wasseraufnahme anzusehen waren, sowie auch Nashörner und Zebras in Ruhe bewundern.
Doch wie alles im Leben hat auch das Schöne mal ein Ende und über das Waterberg-Bergmassiv gelangten wir wieder zu unserem Ausgangspunkt der Hauptstadt Windhoek zurück.
Eine wunderbare Rundreise nahm hier nun ihr Ende und wir haben in der kurzen Zeit unglaubliche 3.940 km zurückgelegt.
Ein tolles Dankeschön an unser Mitglied Frau Karin Schenk, die uns einen spannenden und unvergesslichen Nachmittag beschert hat.

(H.B.)


Vortrag "Ergänzende Heilmethoden" am 28.01.2016

Nach einem guten Kaffee, Fair Trade-Kakao oder Tee mit Streuselschnecken lauschten 33 Frauen aufmerksam und interessiert dem Vortrag von Frau Fridelis Hartmann, Apothekerin im Ruhestand.
Sie kann auf 45 Jahre Apothekerlaufbahn zurückblicken und freut sich nun, ihre
Erfahrungen nach so langer Zeit bei verschiedenen Vorträgen weiter geben zu können.
"Ergänzende Heilmethoden" war ihr Thema bei den LandFrauen in Untereisesheim.
Wir alle kennen die sogenannte "Schulmedizin". Wieso heißt es eigentlich "Schulmedizin"? Darunter versteht man Berufe, die eine wissenschaftliche Ausbildung haben und ihr Wissen zum Wohle der Menschen einbringen (z.B. als Arzt, Krankenschwester, Krankenpfleger usw.). Doch selbst bei vollem Programm, wie Operation, Kur- und Heilbehandlung bleibt manchmal das Gefühl zurück, dass nicht alles getan wurde.
Was fehlt, trotz der wissenschaftlichen Rundumversorgung?
Die seelische Komponente - die Seele passt nicht auf den OP-Tisch -
Die Schulmedizin ist rein sachlich, die Seele kommt darin nicht vor. Aber wenn der Mensch krank ist, ist auch seine Seele krank. Langsam geht man dazu über, bei der Krankenbehandlung zusammen zu führen, was zusammen gehört, nämlich der Mensch und seine Seele.
Viele Möglichkeiten stehen uns heute als ergänzende Heilmethoden zur Verfügung:
Zwei Beispiele:
Ayurveda - indische Heilkunst bedeutet - das Wissen vom Leben -
wissenschaftliche Studien nach westlichen Maßstäben liegen jedoch nicht vor, doch sagen auch hiesige Mediziner, dass das Gesundheitskonzept mit empfohlener Ernährung und Bewegung Krankheiten vorbeugen und Beschwerden lindern kann.
Akupunktur chinesische Heilkunst
die Therapie mit den Nadeln, diese wird heute oft ergänzend zur Schulmedizin angewandt. Allerdings sollte die Behandlung nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
Eine interessante Variante ist der "Placebo-Effekt" - ein Placebo ist ein Scheinmedikament. Es enthält keine medizinischen Wirkstoffe, sondern besteht meistens aus Zucker und Stärke. Trotzdem kann es bei Schmerzen helfen. Wenn ein Patient zum Beispiel die Erwartung hat, dass ihm geholfen wird, kann dieses positive Gefühl allein eine Besserung hervorrufen. Oft allein nur durch positive Gefühle und Gedanken werden im Körper heilende Kräfte in Bewegung gesetzt.
Es gibt natürlich auch sehr viele unnötige und unnütze Methoden, die angeboten werden, z.B. Nahrungsergänzungsmittel, die sind nicht nur teuer, sondern vielfach auch nutzlos. Wir haben das ganze Jahr über Möglichkeiten zur ausgewogenen Ernährung, bei muss es keine Mangelerscheinungen mehr geben.
So gibt es viele Pülverchen und Mittelchen und der Glaube daran versetzt manchmal sogar Berge.
Den Ausführungen von Frau Hartmann hätte man noch stundenlang zuhören können. Gerne nahmen die anwesenden Damen die Möglichkeit wahr, ein paar für sie selbst interessante Fragen zu stellen.
Ein sehr interessanter und kurzweilig vorgetragener Vortrag ging viel zu schnell zu Ende.
(H.B.)

Vortrag "Mut tut Frauen gut - Frauengeschichten, die Mut machen unser Leben aktiv zu gestalten" am 14.01.2016

Zu diesem interessanten Thema haben am vergangenen Donnerstag die LandFrauen ins Evangelische Gemeindehaus eingeladen.
Im gut besetzten Evang. Gemeindehaus verfolgten 44 Frauen dem o.g. Vortrag von Frau Ulrike Siegel, der Herausgeberin der "Bauerntöchter-Reihe", die auf einem Bauernhof im Zabergäu aufwuchs. Sie arbeitete mehr als ein Jahrzehnt auf dem elterlichen Hof bevor sie an der Fachhochschule Nürtingen
das Studium der Agrarwissenschaft abschloss. Bei ihrer Fortbildung bekam sie die Aufgabe gestellt, etwas zu machen was sie sich noch nie getraut hat - und sie entschloss sich - ein Buch zu schreiben. Ihr erstes Buch über die Kindheit im Bauernhaus. Dieses wurde 40.000 mal verkauft!
Sich einfach mal was trauen
Während des Vortrags lies sie kurze Episoden aus ihren Büchern vor, Geschichten, die Mut machen auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.
Immer wieder stellte sie Themen in den Raum, die zum Nachdenken anregten, wie
- Das eigene Können und Wissen nicht unter Wert verkaufen!
- Den Mut zu haben auf den eigenen Körper zu hören und auch mal "Nein" zu sagen,
- Mal auszuruhen - auch wenn eine Menge Arbeit wartet - es gibt keine Arbeit, die nicht warten kann.
- Mut zu haben los zu lassen, damit Neues entstehen kann - Annehmen was wir nicht ändern können.
- Mut zu haben seinem Herzen zu folgen und seinen eigenen Weg zu gehen. Zurück- liegende Dinge nicht in Frage stellen.
- Mut zu haben eine Türe zu schließen, damit eine andere aufgehen kann
- Mut zu haben Eigenverantwortung zu übernehmen und nicht sagen - ich kann nicht - sondern einfach sagen "ich will nicht"
Frau Siegel zog mit ihren Ausführungen, die sie sehr menschlich, liebevoll und mit etwas Humor würzte alle Zuhörerinnen in ihren Bann und jede der Anwesenden konnte sich mit dem einen oder anderen identifizieren. Dieser Nachmittag wird noch viele in Gedanken beschäftigen und vielleicht hat er auch der einen oder anderen Mut gemacht ihrLeben aktiver zu gestalten und öfters mal auch an sich zu denken. (H.B.)

LF- Weihnachtsfeier am 17.12.2015

Im Gasthaus LAMM in Obereisesheim feierte der LandFrauenverein ab 17.00 Uhr seine diesjährige Weihnachtsfeier.

Neben der Begrüßung durch den Untereisesheimer BM Bernd Bordon, zahlreichen weihnachtlichen Gedanken und Gedichten, die von der Vorstandschaft vorgetragen wurden, einer zusammengefassten Rückschau durch den Vorstand Ingrid Schröder gab es selbstverständlich ein leckeres weihnachtliches Dreigangmenü.

(I.S.)

Auf ein gutes und erfolgreiches Jahr 2015 darf man auch mal Anstoßen.

© LF Untereisesheim - Ingrid Schröder

© LF Untereisesheim - Ingrid Schröder

Mit 46 der aktuell 54 Vereinsmitglieder konnte ein gemütlicher und schöner gemeinsamer Abend in der Gaststätte Lamm in Obereisesheim verbracht werden.

© LF Untereisesheim - Ingrid Schröder

BM Bordon liest den LandFrauen eine Weihnachtsgeschichte vor.

© LF Untereisesheim - Ingrid Schröder


LandFrauen übergeben die Holzhütte

Die nicht mehr genutzte Holzhütte haben wir dieses Jahr der UNICEF Arbeitsgruppe Heilbronn übergeben.

Im Rahmen eines kleinen Festaktes am 28. November 2015 in der Fußgängerzone direkt vor dem Fleinertorbrunnen wurde die selbstgezimmerte Holzhütte, die uns viele Jahre gute Dienste beim Straßenfest erwiesen hat, an die neuen Besitzer übergeben.

Die UNICEF AG HN möchte die Hütte nun regelmäßig für Grußkartenverkaufsaktionen in der City nutzen. (I.S.)

Andrea Stahl und Gaby Naumer (beide UNICEF AG HN) nahmen Ingrid Schröder in die Mitte und freuten sich über die Hüttenspende des LandFrauenvereins Untereisesheim.

© LF Untereisesheim - Ingrid Schröder

Das "Spendensiegel" der LandFrauen Untereisesheim an unserer ehemaligen Hütte. 

© LF Untereisesheim - Ingrid Schröder

Macht auch in Heilbronn was her, die LandFrauen Holzhütte vor dem Fleinertorbrunnen in Heilbronn.

© LF Untereisesheim - Ingrid Schröder